Dass meine Assoziationen zum Feminismus (bierernste, hässliche, bulldoggenähnliche Frauen mit lila Latzhosen, Trillerpfeifen und bemalten Schildern) grundfalsch sind, zeigt mir diese Nachricht aus dem sonst so liberalen Schweden:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,528259,00.html
Natürlich konnte die Redaktion von Spiegel Online unmöglich auf ein Bild verzichten, das fast nackte, blonde Frauen im Schwimmbad zeigt- Zur Illustration ist es sicher ganz nützlich, zum Beispiel für männliche ländliche Bewohner der Neuen Bundesländer, die ja mittlerweile gar nicht mehr wissen können, wie eine Frau eigentlich aussieht, aufgrund der in Scharen abwandernden Geschlechtspartner.

Interessant ist diese Meldung auf jeden Fall, aber auch schockierend! Ich hatte ja keine Ahnung, in welcher Weise Frauen mit Stoffallergie und Hang zum Exhibitionismus in Schweden unterdrückt werden. Dagegen muss etwas getan werden, ich möchte hiermit meine hundertprozentige Unterstützung für nackte versaute Schwedinnen äh freiheitsliebende nordische Frauenrechtlerinnen aussprechen. Eure Stimme verhallt nicht ungehört! Weg mit den Bikinis, diesem Ruf schließe ich mich an – die knappen Stoffstücke könnte man auch gesammelt in Krisenregionen wie Darfur oder Somalia schicken. Dort gibt es schließlich auch keine Feministischen Organisationen. Und die Menschen dort dürften über jedes gespendete Kleidungsstück froh sein.